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29. Januar 2020

Samstag, Februar 29, 2020

Escape from Hell

Alles auf Anfang hieß es gestern den halben Tag als ich den Versuch abgebrochen hatte Typo3 doch noch mal mit etwas Sinnvollem zu füllen. Es war wohl alles vergebens. Ich bin eben kein Webentwickler. Die Lernkurve ist mir zu steil. Deshalb habe ich parallel eine neue Debian 10 VM hochgezogen und Joomla! zum Laufen gebracht. Dann aber “verkonfiguriert” und wieder auf den ursprünglichen Snapshot zurückgesetzt. Danach hatte ich etwas Probleme die erneute Konfiguration zu durchlaufen, weil die am Ende immer der Meinung war, dass die Datenbank nicht erreichbar sei. Völliger Quatsch, sage ich, aber sicherheitshalber hab ich noch mal die Basiskonfig der MariaDB (MySQL) durchgehechelt. Das hat scheinbar geholfen, denn dann gings auf einmal. Dann noch mal die configuration.php ins Document-Root Verzeichnis kopiert und dem www-data Benutzer zu eigen gemacht. Das Installationsverzeichnis musste ich auch von Hand löschen, weil es automatisch nicht ging. Dann hab ich noch die php.ini in /etc/php/7.3/apache2/ mit ein paar Werten vor allem für die


    memory_limit - Minimum: 64M Empfohlen: 128M oder besser (hier = 256)
    upload_max_filesize - Minimum: 20M (hier = 256)
    post_max_size - Minimum: 20M (hier = 256)
    max_execution_time: Mindestens: 120 Empfohlen: 300  (hier = 300)

gesetzt.

Andere Mütter haben auch schöne Töchter

Aber wer denkt, dass Joomla! ein einfaches CMS ist, der sollte besser zu Hause bleiben. Wer, wie ich, ein unbekümmertes Weich-Ei ist, der kann auch an Joomla! verzweifeln. Nur kenne ich Joomla! vor allem schon mal vom Backend her. Einige Erweiterungen und Themes habe ich noch ergänzt, was übrigens ohne die Änderungen an der php.ini nicht geht! Die Pakete sind teilweise zu groß. Erst nach den Anpassungen geht es ohne Probleme. Und der Gag ist, man braucht die .ZIP-Dateien nur im entsprechenden Dialog hoch zu laden, den Rest macht Joomla! dann von alleine. So eine Seite macht sich aber leider dennoch nicht von alleine. Jetzt geht es daran, die Seite mit Leben zu füllen. Und da wartet noch jede Menge Arbeit auf mich. Auch fehlen mir noch jede Menge Elemente aus dem Bereich Corporate Identity (CI). Logos, Schriftzüge und Bilder, die ich noch zusammensammeln muss, damit die Leute das auch als Bestandteil der Unternehmenskommunikation erkennen und annehmen.

Die Arbeit an so einem CMS ist auf jeden Fall recht vielfältig, denn man kann ja nicht einfach auf Knopfdruck ein fertiges Produkt erstellen. Was ich in den letzten Tagen schon mit Gimp hantiert habe um Grafiken und Bilder zu bearbeiten zum Beispiel. Auch da kann man was lernen. Ich bin aber auch froh, dass die Entwickler von Gimp ein Einsehen hatten und die Oberfläche in ein Fenster integriert haben und nicht wie früher viele kleine Fenster für alle möglichen Elemente wie Werkzeugleisten frei schwebend im Raum gelassen haben.

Und ich bin froh, das ich das Typo3 Thema nicht weiter verfolgen muss, obwohl es mich irgendwie ja schon reizt. Weshalb ich die erste VM auch vorerst mal nicht löschen werde. Die läuft ja. Und vielelicht finde ich doch noch einen einigermaßen sinnvollen Zugang zu den Geheimnissen dieses Systems.