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02. Dezember 2019

Montag, Dezember 2, 2019

Nach dem LPD ist vor dem LPD

Da die LIVE-USB-Sticks beim LPD 2019.2 ziemlich gut weg gegangen sind - mein Porte­mon­naie füllte sich mit allerhand kleinen Scheinen - habe ich gleich mal für Nachschub gesorgt. Einige der neu erworbenen USB-Speichersticks sind jedoch für den Einsatz als Bootmedium nicht geeignet. Es wird zusehends schwieriger entsprechende Medien zu finden. Immerhin gehe ich für die Beschaffung der Speicher in Vorleistung, insofern ist der Ausgleich - hier in Form der bereits erwähnten Scheine - ja mehr als gerecht, wenn auch mit Verlust zu betrachten, denn immerhin sind nach zwölf oder mehr Monaten die meisten Medien nur noch halb so viel Wert oder anders gesagt, bekommt man für den selben Preis inzwischen die doppelte Kapazität. Allerdings sind die bootfähigen Sticks entweder zu teuer oder schwer zu finden.

Im Übrigen habe ich feststellen müssen, dass man bei Nutzung des Tor-Browsers und des Tor-Netzwerkes bestimmte Seiten im Internet nicht aufrufen kann. So konnte ich keine Spende über den Tor-Browser via PayPal tätigen. Das funktioniert einfach nicht, weil der Redirect von der Projektseite von Tor zu PayPal scheinbar ins Leere geht oder das Ziel nicht erreicht. Das Ergebnis bleibt aber das selbe: Er lädt scheinbar bis in alle Ewigkeit.

Jetzt habe ich es auch tatsächlich zum ersten Mal geschafft ein ct-Notfall-Windows zu erstellen. Als alter Linuxer hatte ich mich damit immer etwas schwer getan, inzwischen muss ich aber feststellen, dass, wenn man sich näher mit dem Artikel und speziell der Anleitung befasst, ist es eigentlich gar nicht so schwer.

Ausgerechnet am Vortag des LPD ist mir in den Sinn gekommen, mein auf dem X1 Carbon installiertes Fedora 30 auf 31 zu aktualisieren. Eigentlich ein Unding. Dabei ist das mein favorisiertes Gerät im Haushalt und darüber hinaus. Ich benutze es täglich. Ich kann von Glück reden, dass das nahezu komplikationsfrei funktioniert hat. Da ich den Cinnamon-Spin verwende gab es aber doch im Nachgang noch einige Ungereimtheiten, die aber inzwischen scheinbar alle aufgelöst sind. Vielleicht auch, weil ich mindestens zweimal die Woche die Aktualisierung durchführe. Wenn ich den (nach meiner Ansicht hässlichen) Hauptzweig, also die Standard-Workstation mit Gnome-Desktop nutzen würde, hätte ich das Updateproblem weniger, denn da kommen die Updates und Upgrades automatisch, beim Cinnamon-Spin muss dafür einiges an Handarbeit gemacht werden.

Da gestern bekanntlich der Erste Advent war, habe ich auch wieder mein Blinkenlights-Kit in Betrieb genommen und ins Fenster gestellt, wo es die Schwenninger Fußgängerzone mit Weihnachtsgrüßen in fünf Sprachen berieselt. Dank Zeitschaltuhr von 6 bis 8:20 und von 16:20 bis 22:00 Uhr.

Mehr Zeit für Bastelspaß hab ich schon ab dem 19. Dezember, denn ab dort herrscht dann bei SW Betriebsruhe bis zum 7. Januar. Zeit Überstunden und Resturlaub abzubauen und natürlich in der “besinnlichen Zeit” an die wirklich wichtigen Projekte zu gehen. ;-)