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30. Oktober 2016

Sonntag, August 18, 2019

Nachdem ich nun erfolgreich alle Daten meines bisherigen Acer Aspire E3-111-C1RW auf mein neues X1 Carbon migriert habe und sogar die E-Mailverschlüsselung erfolgreich war, kann ich das Acer nun komplett neu machen. Ich hab zwar erst überlegt, ob ich das bei Ebay verkaufen soll, aber inzwischen habe ich es mir anders überlegt. Ich brauche ja auch noch Geräte für die Vorführungen bei den LPD - Linux Presentation Day.

Eigentlich wollte ich Derik’s Boot & Nuke verwenden, um die Festplatte zu löschen, aber die CD hab ich auf die Schnelle nicht gefunden. Also hab ich kurzerhand das Shellskript, dass Ulf und ich mal entwickelt und auf unserem LUG-VS-Wiki veröffentlicht haben genutzt.

Damit aber keine falschen Vorstellungen über die wahre Professionalität eines angeblichen LINUX-Kenners aufkommen, will ich hier gerade mal berichten, wie dumm man sich anstellen kann, auch wenn man meint sich mit Linux auszukennen. Ich kann ja das Skript nicht auf einer gemounteten Platte anwenden, weshalb ich ein Live-Linux benutzt habe. LMDE2, also die Debian Edition von Linux Mint lag gerade neben mir und da hab ich kurzerhand zugegriffen. Als erstes brauchte ich ja das Skript. Das hab ich mir dann von unserem Wiki herunter geladen. Jetzt liegt es in /home/mint/Downloads - soweit alles in Ordnung. Das Live-Linux hat standarmäßig englisches Tastaturlayout eingestellt. Als ich das festgestellt habe war es auch noch okay. Kann ja auch etwas aus dem Kopf die eine oder andere Taste auf der englischen Tastatur. Dass ich beim Aufruf des Skriptes auch noch den Pfad der Platte als Option angeben muss war auch klar. Aber das Skript war ja nun nicht ausführbar. Also mußte ich das noch ändern. Aber nun bin ich nicht root. Aber wie macht man sich auf eimen Live-System zum root? Sudo alleine tut es nicht. Der aktuelle Benutzer “mint” ist ja nicht in der sudoers-Konfiguration gespeichert. Also sudo -su ist hier die richtige Antwort. Also insgesamt drei oder vier Fehlversuche bis ich endlich am Ziel war. Aber wie gut, dass ich kein Anfänger mehr bin, sonst hätte mich das ganze eine halbe Stunde oder mehr gekostet. So war ich nach fünf Minuten mit dem Thema durch. Der kleine Acer hat allerdings ordentlich zu tun mit seinem Celeron N-Prozessor.